Der Tarifvertrag zwischen Gesamtmetall und IG Metall bewirkt 1,9 Millionen Beschäftigte in der deutschen Metall- und Elektroindustrie, die in Deutschland über 4 Millionen Menschen beschäftigen. Die Tarifverhandlungen im Bereich der Flughafensicherheit gingen im Januar 2019 mit mehreren Warnstreiks an Flughäfen in ganz Deutschland einher, unter anderem in Berlin, Frankfurt, München und Köln. Ende des Monats einigten sich die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), der Deutsche Beamtenbund (DBB) und der Bundesverband der Luftfahrtsicherheitsunternehmen (BDLS) auf den ersten bundesweiten Tarifvertrag für das Sicherheitspersonal der Flughäfen. Zuvor waren die Tarifverträge für den Sektor regional unterschiedlich. Sie wollen ein faires Einkommen, gute Arbeitsbedingungen und mehr Gleichheit fördern? Union beitreten: www.igmetall.de/beitreten IndustriAll Europe begrüßt den am 6. Februar zwischen der IG Metall und Südwestmetall unterzeichneten Tarifvertrag. Das Abkommen steht an der Spitze der Tarifverhandlungen und ist ein positives Beispiel für die Sozialpartner nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Die neue Vereinbarung sieht eine jährliche Lohnerhöhung zwischen 3,5 % und 9,8 % (je nach Region) für die nächsten drei Jahre vor. Die Gesamtlohnerhöhung wird zwischen 10,5 % und 26,7 % liegen. Ein Teil des Ziels der Vereinbarung ist es, das Lohnniveau in Ostdeutschland an das westdeutsche Niveau anzugleichen. Die letzte Runde der Tarifverhandlungen habe zu einem “sehr, sehr hohen Ergebnis” geführt, das die Mitglieder zum Rücktritt veranlasst habe, sagte Dulger der Süddeutschen Zeitung und drohte: “Wenn alle Unternehmen aus dem Tarifvertrag ausscheiden, kann die Gewerkschaft sehen, wie sie sich durch interne Kämpfe durchsetzt”. Im ersten Quartal 2019 fanden Tarifverhandlungen im Stahl-, Flughafensicherheitssektor und im öffentlichen Sektor statt.

Während die Verhandlungen von Konflikten, einschließlich zahlreicher Streiks, geprägt waren, wurden eine Reihe neuer Vereinbarungen getroffen. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) lehnt den Plan der Regierung mit der Begründung ab, sie greife in den Grundsatz der freien Tarifverhandlungen ein und stelle die Kompetenz der Sozialpartner in Frage. Darüber hinaus ist der BDA der Ansicht, dass ein Mindestlohn die Zukunft der Berufsausbildung in schwächeren Wirtschaftssektoren und Regionen gefährden könnte.